Instagram-Business-Konto für deinen Laden: einrichten und Profil füllen
Du willst deinen Laden auf Instagram zeigen und fragst dich, welches Konto du dafür brauchst? Nimm ein Business-Konto. Du legst ein normales Konto an und stellst es in den Einstellungen unter „Kontotyp und Tools“ auf ein professionelles Konto um. Dort wählst du „Unternehmen“. Danach kann dein Profil eine Kategorie und einen Button für Anruf, E-Mail und Route zeigen.
Das Wichtigste in Kürze
- Für einen Laden passt das Business-Konto. Instagram empfiehlt es für Händler, lokale Unternehmen, Marken und Dienstleister.
- Das Creator-Konto ist laut Instagram für Personen des öffentlichen Lebens, Künstler und Influencer gedacht.
- Ein professionelles Konto kann nicht privat sein. Stellst du ein privates Konto um, wird es öffentlich und offene Anfragen werden angenommen.
- Eine Facebook-Seite brauchst du für das Business-Konto nicht. Den Schritt beim Umstellen kannst du überspringen.
- Ins Profil gehören Name, Kategorie, Kontaktdaten, ein Link zu deiner eigenen Seite und dein Impressum.
Was ist der Unterschied zwischen privatem Konto, Creator und Business?
Instagram kennt ein privates Konto und zwei professionelle Konten: Creator und Business. Welches professionelle Konto passt, hängt davon ab, wer auftritt: ein Mensch oder ein Betrieb. So beschreibt Instagram die drei Arten in seiner Hilfe:
| Kontoart | Für wen laut Instagram | Was dazukommt | Darauf achten |
|---|---|---|---|
| Privat | für dich persönlich | nichts, dafür kannst du das Konto auf privat stellen | keine Kategorie, kein Kontakt-Button |
| Creator | Personen des öffentlichen Lebens, Leute, die Inhalte machen, Künstler, Influencer | Kategorie und Kontaktdaten, beides auf Wunsch ein- oder ausgeblendet | kann nicht privat sein |
| Business | Händler, lokale Unternehmen, Marken, Organisationen, Dienstleister | Kategorie, Kontakt-Button mit Route, Telefon und E-Mail, Anzeigen | kann nicht privat sein |
Die Kategorie, etwa „Café“ oder „Friseursalon“, entscheidet nicht über die Kontoart. Du wählst beides getrennt. Mit beiden professionellen Konten bekommst du außerdem Zugang zu Werkzeugen für Unternehmen, etwa Anzeigen. Wechselst du zurück auf ein privates Konto, fallen sie weg.
Was ist besser für einen Laden, Creator oder Business?
Business. Instagram nennt lokale Unternehmen ausdrücklich als Zielgruppe dieser Kontoart. Im Alltag sind die Unterschiede klein: Beide professionellen Konten zeigen Kategorie und Kontaktdaten und beide sind immer öffentlich. Nimm die Kontoart, die zu dem passt, der auftritt. Für deinen Laden ist das Business.
Ein Creator-Konto passt, wenn du als Person die Marke bist. Eine Friseurin, die unabhängig von ihrem Salon mit eigenen Frisuren bekannt werden will, ist dort richtig. Läuft das Profil unter dem Namen des Salons, nimm Business. Dasselbe gilt für Café, Kosmetikstudio und Laden.
Falsch entscheiden kannst du dich kaum. Zurück auf ein privates Konto geht laut Instagram jederzeit über „Kontotyp und Tools“. Dann verlierst du aber den Zugang zu Anzeigen und manchen Werkzeugen. Eine verbundene Facebook-Seite wird getrennt.
Wie erstelle ich einen Instagram-Business-Account?
Du legst ein normales Konto an und stellst es um. Das geht in der Instagram-App in wenigen Minuten. Nach der Hilfe von Instagram läuft es so:
- Tippe unten rechts auf dein Profilbild, um dein Profil zu öffnen.
- Tippe oben rechts auf das Menü und dann auf „Einstellungen und Aktivität“.
- Wähle „Kontotyp und Tools“ und dann „Zu professionellem Konto wechseln“.
- Wähle eine Kategorie, die beschreibt, was du machst, zum Beispiel Café oder Friseursalon.
- Wähle „Unternehmen“ und tippe auf „Weiter“.
- Instagram bietet dir an, eine Facebook-Seite zu verbinden. Das ist freiwillig, du kannst es überspringen.
- Prüf die Kontaktdaten: E-Mail, Telefon und Adresse deines Ladens. Du kannst sie auch weglassen.
Die Facebook-Seite brauchst du später nur, wenn du Beiträge auch auf Facebook teilen oder Anzeigen über beide Netzwerke schalten willst. Verbinden kannst du sie jederzeit.
Was gehört in das Instagram-Profil eines Ladens?
Alles, was ein Kunde vor dem ersten Besuch wissen will: was du anbietest, wo du bist, wann du offen hast und wie er dich erreicht. Unter „Profil bearbeiten“ trägst du das ein. Dort legst du auch fest, ob Kategorie und Kontaktdaten im Profil zu sehen sind.
| Feld | Was du einträgst | Beispiel |
|---|---|---|
| Profilbild | dein Logo, auch klein gut lesbar | Logo auf ruhigem Hintergrund |
| Name | der Name von deinem Schild, auf Wunsch mit Ort | Café Muster Altstadt |
| Kategorie | so genau wie möglich | Café, Friseursalon, Kosmetikstudio |
| Bio | was, wo und wann in wenigen Worten | Frühstück und Kuchen · Mo bis Sa 8 bis 18 Uhr · Hauptstraße 5 |
| Kontakt | Telefon, E-Mail und Adresse für den Kontakt-Button, die Adresse zeigt die Route | die Nummer, unter der du im Laden erreichbar bist |
| Links | zuerst deine eigene Seite, dann Impressum, auf Wunsch Termine oder Speisekarte | hallocard.de/@cafemuster |
| Highlights | Storys, die oben im Profil stehen bleiben | Öffnungszeiten, Speisekarte, Preise |
Vergiss das Impressum nicht. Wer mit dem Profil für seinen Betrieb wirbt, braucht nach § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes meist ein Impressum. Es muss leicht erkennbar und unmittelbar erreichbar sein. Was hineingehört und wie du es einbindest, steht im Ratgeber Impressum auf Instagram.
Wie bringst du Kunden vom Profil in deinen Laden?
Mit einem Link in der Bio, der alles Wichtige zeigt. Beiträge und Storys machen neugierig. Die Entscheidung fällt aber meist auf der Seite dahinter: Hat der Laden heute offen? Wie komme ich hin? Unsere Empfehlung: Lass den ersten Link zu einer eigenen Seite deines Ladens führen. Was dort hingehört, steht im Ratgeber Link in Bio.
Umgekehrt holst du Gäste aus dem Laden auf dein Profil. Ein QR-Code an der Kasse oder auf dem Tisch reicht. Unser kostenloses Werkzeug macht dir den passenden Instagram-QR-Code. So folgt dir, wer gerade bei dir war.
Für den Link in der Bio gibt es die Mini-Website von hallocard. Sie ist die eigene Seite deines Ladens unter hallocard.de/@deinname. Dort stehen deine Öffnungszeiten mit dem heutigen Tag markiert, Buttons zum Anrufen, für WhatsApp und für die Route und dein Impressum. Für den Datenschutz deines Instagram-Profils gibt es einen Mustertext mit deinen Firmendaten auf einer eigenen Seite, die du in der Bio verlinkst.
Häufige Fragen
Kostet ein Instagram-Business-Konto Geld?
Nein. Das Umstellen auf ein professionelles Konto kostet nichts. Geld kosten nur Anzeigen, die du freiwillig schaltest.
Brauche ich für ein Business-Konto eine Facebook-Seite?
Nein. Beim Umstellen bietet Instagram an, eine Facebook-Seite zu verbinden. Den Schritt kannst du überspringen. Eine verbundene Seite macht es leichter, Beiträge auch auf Facebook zu teilen und Anzeigen zu schalten.
Kann ich ein Business-Konto auf privat stellen?
Nein. Professionelle Konten sind immer öffentlich. Willst du dein Konto privat stellen, wechselst du erst zurück auf ein privates Konto. Dann verlierst du den Zugang zu Anzeigen und manchen Werkzeugen für Unternehmen.
Welche Kategorie wähle ich für meinen Laden?
Die Kategorie, die am genauesten beschreibt, was du machst, etwa Café, Friseursalon oder Kosmetikstudio. Sie entscheidet nicht darüber, ob du ein Creator- oder Business-Konto bekommst. Unter „Profil bearbeiten“ legst du fest, ob sie im Profil zu sehen ist.
Creator oder Business: Was nehme ich als Friseur?
Für den Salon das Business-Konto. Instagram empfiehlt es für lokale Unternehmen und Dienstleister. Ein Creator-Konto passt, wenn du als Person mit deinen Frisuren bekannt werden willst, unabhängig vom Salon.
Quellen
- Instagram-Hilfebereich: Informationen zu professionellen Konten auf Instagram, abgerufen am
- Instagram-Hilfebereich: Professionelles Instagram-Konto einrichten, abgerufen am
- Instagram-Hilfebereich: Unternehmensinformationen auf Instagram bearbeiten, abgerufen am
- Instagram-Hilfebereich: Von einem professionellen Konto zu einem privaten Konto wechseln, abgerufen am
- Instagram-Hilfebereich: Instagram-Konto auf privat stellen, abgerufen am




