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Was kostet eine Website? Alle Posten und was dein Laden zum Start braucht

Was kostet es, eine Website zu erstellen? Das fragst du dich am besten, bevor du einen Auftrag vergibst oder einen Baukasten buchst. Die Kosten setzen sich aus Posten zusammen: Domain, Baukasten oder Hosting, Gestaltung, Texte und Fotos, Rechtstexte, Pflege und deine eigene Zeit. Ein Baukasten kostet laufend wenige Euro im Monat. Bei Freiberuflern und Agenturen hängt der Preis am Umfang, deshalb fragst du nach jedem Posten einzeln.

Das Wichtigste in Kürze

  • Eine Website kostet einmalig und laufend. Einmalig für Gestaltung, Texte und Fotos, laufend für Domain, Baukasten oder Hosting und Pflege.
  • Beispiel Baukasten: Das kleinste Paket von STRATO kostet 7 € im Monat bei zwölf Monaten Laufzeit, sonst 9 €. Die Domain ist dabei (Preisseite, Stand 16. Oktober 2026).
  • Für Freiberufler und Agenturen haben wir keine verlässlichen, aktuellen Durchschnittspreise gefunden. Lass dir ein Angebot mit jedem Posten einzeln geben.
  • Für geschäftsmäßige Websites verlangt § 5 DDG Pflichtangaben wie Name, Anschrift und E-Mail-Adresse, also ein Impressum.
  • Für den Start braucht ein kleiner Laden zwei Dinge: ein kostenloses Google-Unternehmensprofil und eine eigene Seite mit den wichtigsten Infos.

Woraus setzen sich die Kosten einer Website zusammen?

Aus sieben Posten. Manche zahlst du einmal, andere jeden Monat, solange die Seite online ist. Wer nur auf den Preis für die Gestaltung schaut, übersieht die laufenden Kosten.

Die Posten einer Website (Preise: STRATO, inklusive Mehrwertsteuer, Stand 16. Oktober 2026)
PostenWann du zahlstWas dahinterstecktBeispiel oder Frage
Domainlaufenddeine Adresse, etwa dein-laden.de.de-Domain bei STRATO: 0,05 € im Monat für 12 Monate, danach 1 € im Monat
Baukasten oder Hostinglaufendder Platz im Netz, beim Baukasten mit Editor zum Selbermachenkleinstes Baukasten-Paket bei STRATO („Smartwebsite Basic“): 7 € im Monat bei 12 Monaten Laufzeit, sonst 9 € plus 15 € Einrichtung, Domain dabei
GestaltungeinmaligAufbau, Farben, Schriften, Vorlage oder eigenes DesignWie viele Entwürfe und Korrekturen sind im Preis?
Texte und Fotoseinmaligwas auf der Seite steht und zu sehen istWer schreibt die Texte? Darfst du die Fotos überall nutzen?
Rechtstexteeinmalig, bei Änderungen neuImpressum und DatenschutzerklärungWer erstellt sie und wer hält sie aktuell?
PflegelaufendÄnderungen, Updates der Technik, SicherungenWas kostet es, die Öffnungszeiten zu ändern?
Deine Zeiteinmalig und laufendEinrichten, Inhalte liefern, ÄnderungenWer ändert die Seite, wenn sich etwas ändert?

Die Preise von STRATO stehen hier als Beispiel, weil sie öffentlich und mit Mehrwertsteuer auf der Preisseite stehen. Andere Anbieter liegen anders. Vergleiche immer den Preis nach dem Einstiegsangebot. Ein Preis von wenigen Cent im ersten Jahr sagt nichts über das zweite. Preise wie diese ändern sich oft, prüf sie vor dem Kauf selbst.

Was kostet eine Website monatlich?

Mit einem Baukasten zahlst du wenige Euro im Monat. Pflegt ein Dienstleister deine Seite, kommt dessen Preis dazu. Ein Rechenbeispiel mit den Preisen von STRATO vom 16. Oktober 2026: Das kleinste Baukasten-Paket kostet bei zwölf Monaten Laufzeit 7 € im Monat, der erste Monat ist frei. Die Domain ist dabei. Im ersten Jahr zahlst du so 77 €, danach 84 € im Jahr. Bei monatlicher Laufzeit sind es 9 € im Monat und einmalig 15 € für die Einrichtung.

Dazu kommen Kosten, die gern vergessen werden:

  • der Preis nach dem Einstiegsangebot, oft ab dem zweiten Jahr
  • weitere E-Mail-Postfächer, wenn die enthaltenen nicht reichen
  • Fotos, für die du eine Lizenz brauchst
  • ein Pflegevertrag, wenn jemand anderes die Änderungen macht
  • Erweiterungen wie Terminbuchung oder Shop

Unsere Faustregel: Rechne eine Website immer auf drei Jahre, nicht auf einen Monat. Erst dann siehst du, was sie dich wirklich kostet. Ein günstiger Start mit teurer Pflege ist am Ende oft teurer als ein fairer Preis von Anfang an.

Selbst bauen, Freiberufler oder Agentur: Welcher Weg passt?

Das hängt an zwei Fragen: Wie viel Zeit hast du? Und wie viel muss deine Seite können? Für einen kleinen Laden reicht oft ein Baukasten, wenn du Zeit für Texte und Fotos hast.

Drei Wege zur eigenen Website
Selbst mit BaukastenFreiberuflerAgentur
Was du zahlstein Abo, beim kleinsten Paket von STRATO 7 bis 9 € im Monatnach Angebot, als Festpreis oder nach Stundennach Angebot, für das Projekt und die Betreuung
Vorteilegünstig, du änderst alles selbstein fester Ansprechpartner, eigenes Designviele Fachleute unter einem Dach, auch für Fotos und Werbung
Nachteilekostet deine Zeit, Texte und Fotos machst du selbsthängt an einer Person, bei Urlaub oder Krankheit wartet deine Seitemehr Abstimmung, kleine Änderungen laufen über einen Auftrag
Passt zuLäden mit wenig Inhalt und etwas ZeitLäden mit eigenem Stil und klarem UmfangBetrieben mit Shop, vielen Seiten oder Werbung

Zahlen für Freiberufler und Agenturen nennen wir bewusst nicht. Eine unabhängige, aktuelle Erhebung haben wir nicht gefunden. Bei Google stehen zu dieser Frage vor allem Seiten von Agenturen und Hostern, also von Firmen, die selbst Websites verkaufen. Frag deshalb nach jedem Posten einzeln. Ein gutes Angebot nennt:

  • wie viele Seiten mit welchen Inhalten entstehen
  • wer Texte und Fotos liefert
  • wie viele Korrekturen im Preis sind
  • wer Impressum und Datenschutzerklärung erstellt
  • was eine Änderung nach dem Start kostet
  • was du nach dem Start jeden Monat zahlst

Lass die Domain immer auf deinen Namen eintragen. Dann nimmst du deine Adresse mit, wenn du den Dienstleister wechselst.

Welche Rechtstexte braucht deine Website?

Mindestens ein Impressum. Für geschäftsmäßige digitale Dienste verlangt § 5 des Digitale-Dienste-Gesetzes (DDG) Angaben, die leicht erkennbar, unmittelbar erreichbar und ständig verfügbar sind. Für einen kleinen Laden sind das vor allem:

  • dein Name und die Anschrift, unter der du niedergelassen bist
  • Angaben für eine schnelle Kontaktaufnahme, einschließlich E-Mail-Adresse
  • das Handelsregister und die Registernummer, wenn du eingetragen bist
  • deine Umsatzsteuer-Identifikationsnummer, wenn du eine hast
  • die zuständige Aufsichtsbehörde, wenn deine Tätigkeit eine behördliche Zulassung braucht

Für eine GmbH, für Berufe mit Kammer und andere Fälle nennt das Gesetz weitere Angaben. Der zweite Rechtstext ist die Datenschutzerklärung. Sie erklärt Besuchern, welche Daten deine Seite verarbeitet. Was genau hineingehört, hängt davon ab, was deine Seite macht, etwa ob sie ein Formular oder eine Karte einbindet. Im Zweifel prüft das ein Anwalt. Plane die Kosten dafür ein.

Was braucht ein kleiner Laden zum Start wirklich?

Zwei Dinge. Ein Google-Unternehmensprofil und eine eigene Seite mit den wichtigsten Infos. Das Profil bei Google kostet nichts: Google nennt es in seiner Hilfe ausdrücklich ein kostenloses Unternehmensprofil. Darüber legst du fest, wie dein Laden in der Google-Suche und auf Google Maps erscheint.

Die eigene Seite ist der Ort, an dem nur du bestimmst, was steht. Ihr Link gehört in dein Google-Profil als Website, in deine Instagram-Bio und als QR-Code auf deinen Aufsteller. Für den Start reicht eine Seite mit:

  • Öffnungszeiten und einem Hinweis bei Urlaub
  • deiner Adresse mit einem Klick für die Route
  • Buttons zum Anrufen und für WhatsApp
  • deinem Angebot: Speisekarte, Preisliste oder Sortiment
  • Fotos von Laden und Ware
  • einem Button zu deinen Google-Bewertungen
  • Impressum und Datenschutzerklärung

Wie du das Profil anlegst, zeigt der Ratgeber Google-Unternehmensprofil erstellen. Wie Kunden dich auf der Karte finden, steht im Ratgeber Bei Google Maps gefunden werden.

So eine Seite ist die Mini-Website von hallocard: die eigene Seite deines Ladens unter hallocard.de/@deinname, mit Öffnungszeiten, Kontakt, Fotos und deinen Rechtstexten. Sie ersetzt keine große Website mit Shop oder vielen Unterseiten. Sie ist der eine Link für Instagram, dein Google-Profil und deinen Aufsteller. Hast du schon eine eigene Domain, leitest du sie bei deinem Anbieter auf die Mini-Website weiter.

Wann lohnt sich eine große Website?

Sobald deine Seite mehr können muss als informieren. Eine große Website lohnt sich, wenn sie selbst verkauft, Termine bucht oder für viele Suchbegriffe gefunden werden soll. Typische Gründe:

  • Du verkaufst online, mit Warenkorb und Bezahlung.
  • Kunden buchen Termine direkt auf deiner Seite, in deinem eigenen Kalender.
  • Du hast viele Leistungen, die je eine eigene Seite brauchen, etwa eine Praxis mit mehreren Behandlungen.
  • Du suchst Personal und willst Stellen ausführlich zeigen.
  • Du willst mit Ratgebern oder einem Blog bei Google gefunden werden.

Dann lohnt sich ein Dienstleister, der Shop, Buchung oder viele Seiten sauber baut. Trifft keiner dieser Gründe zu, startest du mit Google-Profil und eigener Seite. Wächst dein Laden, kommt die große Website später dazu.

Unsere Empfehlung: Pflege zuerst dein Google-Profil und stell eine eigene Seite mit den wichtigsten Infos online. Eine große Website baust du, wenn du einen der Gründe oben hast. Was in die Instagram-Bio gehört, steht im Ratgeber Link in Bio.

Häufige Fragen

Was kostet eine Website monatlich?

Mit einem Baukasten wenige Euro. Das kleinste Paket von STRATO kostet 7 € im Monat bei zwölf Monaten Laufzeit, sonst 9 €, jeweils mit Domain (Stand 16. Oktober 2026). Pflegt ein Dienstleister deine Seite, kommt dessen Preis dazu.

Was ist der Unterschied zwischen einer Homepage und einer Website?

Die Website ist der ganze Auftritt unter deiner Adresse. Die Homepage ist genau genommen nur ihre Startseite. Im Alltag nutzen viele beide Wörter für dasselbe. Für die Kosten macht das keinen Unterschied.

Was kostet ein Webdesigner pro Stunde?

Dafür gibt es keinen festen Satz, jeder legt seinen Preis selbst fest. Eine unabhängige, aktuelle Erhebung haben wir nicht gefunden. Bitte um einen Festpreis mit allen Posten einzeln. Dann kannst du Angebote vergleichen.

Wie lange dauert es, eine eigene Website zu erstellen?

Das hängt weniger an der Technik als an den Inhalten. Liegen Texte, Fotos, Preise und Rechtstexte bereit, geht der Bau schnell. Fehlen sie, wartet die Seite. Sammle deshalb zuerst alle Inhalte.

Brauche ich für meinen Laden eine eigene Domain?

Nicht unbedingt. Für den Start reicht eine eigene Seite unter der Adresse eines Anbieters. Eine .de-Domain kostet bei STRATO nach dem ersten Jahr 1 € im Monat (Stand 16. Oktober 2026). Lass sie immer auf deinen Namen eintragen.

Reicht ein Google-Unternehmensprofil ohne Website?

Für den Anfang findet man dich damit bei Google und auf Google Maps. Das Profil zeigt aber nur die Felder, die Google vorgibt. Eine eigene Seite mit Angebot, Fotos und Impressum ergänzt es. Trag sie im Profil als Website ein.

Quellen

  1. STRATO: .de-Domain registrieren (Preisseite), abgerufen am
  2. STRATO: Homepage-Baukasten (Preisseite), abgerufen am
  3. Google Unternehmensprofil-Hilfe: Einstieg in Google Unternehmensprofile, abgerufen am
  4. Gesetze im Internet: § 5 Digitale-Dienste-Gesetz (Allgemeine Informationspflichten), abgerufen am
Mutlu Mazici

Über den Autor

Mutlu Mazici · Gründer von hallocard

Ich bin Mutlu Mazici, Gründer von hallocard. Beim Kennenlernen sprichst du direkt mit mir.

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